Wissenschaftliche Projektevaluation
Fragestellungen für die wissenschaftliche Evaluation
Die Begleitforschung soll aufzeigen, wie und wann das Angebot von Kompass wirkt und wo Verbesserungspotenzial besteht.
Ein willkommenes Nebenprodukt der Begleitforschung ist die Selbstreflexion. Durch das halbjährliche Einbringen von Erkenntnissen sollen diese zur Steuerung des laufenden Pilotbetriebes gezielt genutzt werden, um relevante neue Sicht- und Handlungsweisen zu ermöglichen.
Fragestellungen der Begleitforschung auf Mikroebene
- Wird das Ziel, bei Klientel und Angehörigen Ressourcen und Autonomie zu stärken, erreicht?
Ist eine Entlastung spürbar? - Gelingt es, sowohl komplexe Problemstellungen kurzfristig zu entschärfen als auch nachhaltig zu beeinflussen?
Fragestellungen der Begleitforschung auf Systemebene
- Fühlen sich die involvierten Berufsgruppen hinreichend integriert und erleben sie die Dienstleistungen von Kompass als Entlastung?
- Führen die Ergebnisse bei den Akteuren zu einem Zugewinn an Wissen, Vertrauen und gegenseitigem Respekt?
- Führt die angestrebte Klärung und Vermittlung an den Schnittstellen zum Abbau von Hürden, Missverständnissen, Doppelspurigkeiten oder Unterversorgung?
Die Evaluation von Kompass wird durchgeführt von Prof. Dieter Haller von der Fachhochschule Bern und seinem Team.

