Die Diskussion ist eröffnet...
SiL - Sozialmedizinische individuelle Lösungen
für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen
(vormals "Spezialisierte integrierte Langzeitversorgung")
Beschreibung und Idee
Ausgangslage
- Zunehmende Prävalenz der Demenzerkrankungen mit steigendem Alter, 65-69 Jahre 1.4%, >90 Jahre 40% (Wettstein, 1999).
- Anteil der über 69-jährigen EinwohnerInnen der Stadt Zürich liegt bei ca. 14.3% (GD Kanton Zürich, 2006).
- Umfragen in den städtischen Versorgungsnetzen weisen auf eine unbefriedigende Versorgung von demenzkranken Personen hin. Beobachtbare Probleme: Häufige Rehospitalisationen, mangelnde Therapiebefolgung und Krisen der sozialen Netze.
Idee
SiL begleitet an Demenz erkrankte Menschen, ihre Angehörigen und das interessierte soziale Umfeld sowie relevante professionelle AkteurInnen.
SiL
- stellt ein Set von Versorgungsmassnahmen für demenziell Erkrankte zur Verfügung, bestehend aus frühzeitiger Abklärung, gezieltem Training noch vorhandener Fähigkeiten, Schulungen / Selbsthilfegruppen, Empfehlungen für die weiterführende Behandlung und aufsuchender Begleitung der PatientInnen sowie ihrer Angehörigen;
- befähigt die Angehörigen und Personen des sozialen Umfelds im Umgang mit der individuellen Situation des demenzkranken Menschen und den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten im Alltag;
- stellt anderen Dienstleistungserbringenden im Gesundheitswesen, insbesondere HausärztInnen und Spitex, fachspezifischen Support zur Verfügung.
Homepage Gerontologische Beratungsstelle Hausbesuche SiL
Aktueller Projektstand
Am 1. Oktober 2008 startete die operative Umsetzung. Im ersten Jahr wurden mehr als 60 Demenzerkrankte, ihre Angehörigen und ihr Umfeld in der Stadt Zürich von den SiL-Mitarbeitenden begleitet und beraten.
Seit 1. Mai 2010 ist 'Hausbesuche SiL' ein festes Angebot der Gerontologischen Bereatungsstelle.


