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Kompass
Beschreibung und Idee
Unterstützung bei Mehrfachbelastungen
Psychische und soziale Probleme beeinflussen den Verlauf und die Behandlung von Krankheiten deutlich. Deshalb fallen Menschen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Krisen besonders oft durch die Maschen des hochspezialisierten Versorgungsnetzes. KOMPASS möchte Menschen mit mehrfachen Belastungen dieselben Chancen bieten wie Patient/innen ohne diese zusätzlichen Herausforderungen.
Case Management
Case Management ist eine bewährte Methode bei der Bewältigung von komplexen gesundheitlichen und sozialen Problemstellungen. Die Dauer der Begleitung orientiert sich am notwendigen Bedarf: von intensiver Begleitung während weniger Tage in komplexen Krisensituationen bis zur Begleitung über Monate bei schwerwiegenden gesundheitlichen und sozialen Problemen. Das Case Management ist nicht Teil der Behandlung, sondern ermöglicht die notwendige Hilfe durch Vernetzung, Klärung und Vermittlung.
Leistungen
- Case Management durch ein interdisziplinäres Team (Fachbereiche Sozialarbeit, Pflege und Psychologie)
- Fallbegleitung in komplexen Situationen über Tage, Wochen oder Monate
- Mobiles Case Management vor Ort in Spital, Klinik oder zu Hause
- Beratung und Triage am Telefon für Betroffene, Angehörige und professionelle Helfende
- Vermittlung und Koordination sozialer, psychologischer und medizinischer Unterstützung
- Mediation in Konfliktsituationen und Durchführen von Helferkonferenzen
Anmeldung und Kosten
Kompass steht Menschen offen, die in der Stadt Zürich leben und zu einer aktiven Zusammenarbeit bereit sind bei der Bewältigung von komplexen gesundheitlichen und sozialen Problemstellungen. Die Beteiligung der Angehörigen und des bestehenden Helfernetzes ist zudem ein wichtiger Erfolgsfaktor. Anmeldungen können durch die Hilfesuchenden selber, ihre Angehörigen oder durch professionelle Helfende aus dem Gesundheits- oder Sozialwesen erfolgen. Die Kosten für die Begleitung werden durch die Trägerschaft des Projektes vollumfänglich übernommen.
Aktueller Projektstand
Der Pilotbetrieb dauert von Januar 2010 bis Dezember 2012 und wird wissenschaftlich durch die Fachhochschule Bern begleitet.
Dieses Projekt wird ermöglicht durch einen grosszügigen Beitrag des


